Pressekritiken


„Das Theater Lindenhof serviert seinen Zuschauern mit dem "Gaisburger Marsch" ein lachmuskelstrapazierendes Menü. Und wie so oft, wenn der Vollblutmusiker Heiner Kondschak beim Lindenhof Regie führt, ist das, was er da in einem Topf zusammen rührt, schräg, skurril und superkomisch. Ob der Mehlmotten-Stabreim oder der zur Melodie von James Browns Sexmachine-Hit vertonte Spätzlemaschehn-Song, ob der Diskurs über Gluten-Unverträglichkeit und Laktose-Intoleranz, über Low-Carb und vegane Ernährungsweise, die Legende von der Brezel oder die Herkunft des Namens "Gaisburger Marsch", da war alles mit reichlich Humor gewürzt und immer die richtige Prise Musik drin."

"Der Beifall des Publikums, das nach einem Nachschlag verlangte, lässt den Schluss zu: Wenn’s um bekömmlich Satirisches geht, gibt’s im Lindenhof einmal mehr haute cuisine."

Schwarzwälder Bote

„Die Liebe zur Brezel, die Leidenschaft für Spätzle und der Kartoffelsalat „scheee schlonzig und a bissle warm“ – das ist an schwäbischer Unterhaltungsthematik alles nicht neu. Genauso  wenig Laktoseintoleranz. Und doch haben Plankenhorn und Karrer mit diesen altbewährten Zutaten ein ganz neues Rezept kreiert. Platt? Von wegen. Nicht nur mit Witz und Charme greifen die beiden bekannte Klischees auf, sondern auch mit überraschend skurrilen Ideen. Eine bunte Mischung – die sich auch in der Musik wiederfindet. Vom tragischen Chanson bis zum energievollen Rap."

"Als Schauspieler und Musiker bilden sie ein tolles Duo. Einfach wunderbar schräg."

Reutlinger Generalanzeiger

"Am Mittwochabend servierten Gerd Plankenhorn und Wolfram Karrer vom Theater Lindenhof den Besuchern ein kabarettistisches Schlemmermenü der Spitzenklasse im Hof der Balingen Stadthalle. Spitzfindig, mit Tiefgang und viel Musik."

"Dieser „Gaisburger Marsch“ hatte es in sich: deftige Kost zum herzhaft Lachen, schwäbisch durch und durch."

Zollern-Alb-Kurier

So manches Gericht, das Gerd Plankenhorn und Wolfram Karrer servierten, war schmackhaft. Die Zutaten, die Regisseur Heiner Kondschak zusammengeworfen hat, haben Biss, sind pikant und manchmal deftig. Das eine oder andere liegt auch schwer im Magen. Die altbewährten Rezepte werden mit schwarzem Humor und großer Musikalität aufgepeppt. Egal ob spanische Gitarrenmusik, französische Chansons oder treibenden Rap – die beiden Vollblutkünstler bereiten zur Freude der Fans so manches klingende Süppchen zu. Nach zwei schmackhaften Stunden mit einer Prise Tiefgang und einem Schlag Slapstick obendrauf gingen die Besucher jedenfalls satt nach Hause.      

 

Fellbacher Zeitung